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Pistenfahrzeug während des Pistenbetriebes

 

Die Verwendung eines Pistenfahrzeuges während des Pistenbetriebes stellt jedenfalls ein besonderes Gefahrenpotenzial dar. Dies wurde vom OGH in einer Entscheidung festgehalten, in welcher das Pistenfahrzeug auf einer nur bis zu 10 m breiten Piste rückwärts bergauf fuhr und wegen der geringen verbleibenden Breite, Skifahrern ein gefahrloses Passieren nicht möglich machte. Darüber hinaus hatte der Fahrer des Pistenfahrzeuges, aufgrund eines bauartbedingten toten Sichtwinkels, keinen Blick auf die gesamte Piste hinter seinem Fahrzeug.

 

Bei Vorliegen dieser Umstände verlangt der OGH als sinnvolle Sicherungsmaßnahme das Abstellen eines Pistenpostens oder die kurzfristige Absperrung der Piste.

 

In dem konkret zu beurteilenden Fall wurde eine Verschuldungsteilung im Verhältnis 1:1 zwischen dem Pistenhalter und der geschädigten Skifahrerin judiziert, da Sicherungsmaßnahmen anlässlich der Inbetriebnahme des Pistengerätes durch den Pistenhalter nicht durchgeführt wurden und die Skifahrerin trotz der Enge versuchte, an dem Pistenfahrzeug vorbei zu fahren.

 

 

 


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