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Unterhaltsreduktion wegen Mitbetreuung

Immer häufiger betreuen die geldunterhaltspflichtigen Elternteile die Kinder über das übliche Kontaktrechtsausmaß (14-tägig am Wochenende, einen Nachmittag unter der Woche) hinausgehend. Wenn eine annähernd gleichteilige Betreuung durch die Kindeseltern durchgeführt wird, entfällt nach dem betreuungsrechtlichen Unterhaltsmodell die Geldunterhaltspflicht. Dies ist dann gegeben, wenn von beiden Elternteilen eine gleichwertige, zur Deckung des Bedarfes führenden Natural- und Betreuungsleistungen erbracht wird und die Eltern über etwa gleich hohe Einkommen verfügen. Bei erheblichen Unterhaltsdifferenzen ist der Restgeldunterhaltsanspruch zu ermitteln.

 

 

Kürzlich hat der Oberste Gerichtshof klargestellt, dass die Betreuung eines geldunterhaltspflichtigen Elternteiles an 133 Tagen im Jahr, sohin 36% noch keine gleichteilige Betreuung ist. Aufgrund dieser Betreuung ist eine 10%igen Reduktion der Unterhaltspflicht gerechtfertigt.

 

 

 

 

 

 



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Dazu ist eine Honorartransparenz unabdingbar. Ich werde Sie daher nicht nur über die Möglichkeiten und Risken Ihres Vorhabens oder Problems aufklären, sondern auch die Honorarfrage erörtern. Ich werde über die entstehenden Kosten, soweit möglich einen Überblick geben und mit Ihnen die Honorarverrechnung (RATG, AHK, Vereinbarung eines Stundenhonorars) detailliert besprechen.

 

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