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Kein Mitverschulden eines Skifahrers aufgrund von Schreckreaktionen

Die Klägerin fuhr im gemütlichen Tempo und kleinen Bögen auf der Skipiste talwärts. Der beklagte Skifahrer näherte sich mit mind. 40 km/h von hinten und fuhr an der Klägerin links vorbei, als diese gerade zu einem Rechtsschwung ansetzte. Er hielt lediglich einen Seitenabstand von einem Meter ein. Die Klägerin hörte ein Geräusch, wurde darauf aufmerksam, drehte den Kopf nach links und erschrak aufgrund des vorbeifahrenden Beklagten so sehr, dass sie die Kontrolle über ihre Skier verlor und zu Sturz kam.

 

 

Es kam zu keiner Berührung der Streitteile. Dennoch wurde der Beklagte zum Ersatz des Schadens zu 100 % verurteilt. Der OGH hat das, von den Vorinstanzen bejahte Mitverschulden der Klägerin aufgrund ihrer Fehlreaktion, verneint, da eine objektiv falsche Reaktion auf ein plötzlich auftretendes Ereignis noch kein Mitverschulden begründet. Der OGH gab der Klage ohne Anrechnung eines Mitverschuldens statt.

 


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