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ÄRZTLICHE AUFKLÄRUNGSPFLICHT

Der Kläger, bei dem ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, klagte seinen Hausarzt, dem der Befund aufgrund einer, schon früher durchgeführten MRT-Untersuchung zugestellt wurde. Aufgrund dieses Befundes wurde anempfohlen, eine weitere fachärztliche Abklärung wegen Verdachts des Gehirntumors durchzuführen.

 

Der Kläger wirft nunmehr dem beklagten Arzt vor, dass dieser gegen seine Aufklärungspflicht verstoßen hätte. Der Beklagte hatte versucht den Kläger über die, von diesem angegebene Mobiltelefonnummer zur Befundbesprechung einzuladen. Da der Arzt den nun klagenden Patienten telefonisch nicht erreichen konnte, übersandte er an den Kläger einen Brief mit der Aufforderung sich in der Ordination zu melden. Der Kläger meldete sich dennoch nicht beim Arzt.

 

Der OGH stellte fest, dass von dem beklagten Arzt kein Verstoß gegen die Aufklärungspflicht gesetzt wurde.

 

Die Klage wurde abgewiesen.


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